Der Plan für die Umgestaltung der Alexianerstraße

Nord: Wie haucht man einem Stadtteil neues Leben ein?

Dies braucht man dafür: Menschen die anpacken, gute Ideen und immer auch Geld.

Menschen, die anpacken, gibt es im Westend eine Menge. Sie kommen aus Kirchengemeinden, dem Jugendclubhaus, den Kindergärten, der Grundschule, der Realschule, von den Schützen und aus der Nachbarschaft und auch aus der SPD. Gute Ideen werden seit fast zehn Jahren diskutiert. Mit dem Beschluss im Stadtrat, eine Bewerbung um Fördermittel zur Entwicklung der Innenstadt abzugeben, kam endlich auch das Geld. Das Leitthema „Westendpromenade“ sorgt für die Umgestaltung der Alexianerstraße, gut zwei Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Kümmerer aus dem Quartiersmanagement bringen die Menschen aus dem Quartier in Arbeitstreffen mit Planern zusammen. Es werden Ideen vorgestellt und diskutiert, bis ein Konzept aus einem Guss entsteht: Die Alexianerstraße wird zum Treff. Und wenn ein Stein einmal rollt, passiert noch mehr. Das Jugendclubhaus wird zu einem offenen Bürgertreff weiterentwickelt, das städtische Wohnungsbauunternehmen GWSG baut die Kirche zu einem Kindergarten und einem Wohnhaus um. Wo heute noch das Pfarramt steht, entsteht an der Luisenstraße ein Mehrfamilienhaus, und am Pfarrer-Ruland-Weg werden sieben Reiheneigenheime für Familien mit Kindern gebaut.

Das Westend ist ein Stadtteil mit Potential. Gemeinsam mit den Menschen, die sich hier zuhause fühlen, will die SPD dieses Potential heben. Wer mehr erfahren möchte, kann sich beim Quartiersmanagement unter www.qm.mg informieren und ganz einfach selbst mitmachen.


Dieser Artikel erschien in unserer Zeitung „Kranich“ – Ausgabe Juni/Juli 2020.

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