Bild: Stefan Völker

Aufbruch in Mönchengladbachs Zukunft

Die Stadt verändert sich positiv. Neue Wohnviertel entstehen, Firmen ziehen in die Stadt, die Zahl der Arbeitsplätze wächst, Parks werden in Ordnung gebracht, Millionen in die Schulen investiert.

Unübersehbar ist aber auch die Kehrseite: Leerstehende Ladenlokale, Langzeitarbeitslosigkeit, fehlende Betreuungsplätze, Schlaglöcher auf Straßen, defekte Fuß- und Radwege. Die Corona-Krise verschärft viele Probleme.

„Mit kluger Bildungs- und Wirtschaftspolitik müssen wir die Grundlage für den Aufbruch in Mönchengladbachs Zukunft legen“, sagt Felix Heinrichs, Oberbürgermeisterkandidat der SPD. Für ihn steht fest: Jede Veränderung muss auch zu einer Verbesserung für die Menschen führen: „Die Digitalisierung muss für uns alle ein Gewinn sein. Es kann nicht darum gehen, Arbeitsplätze zu ersetzen, sondern neue und qualifizierte Beschäftigung zu schaffen.“

Die SPD will, dass jede und jeder die Chance hat, durch beste Bildung und gute Arbeit das Leben selbst in die Hand zu nehmen. „Probleme wie Langzeitarbeitslosigkeit, Leerstand und fehlende Bildung bekommen wir nur in den Griff, wenn wir mit der Perspektivlosigkeit in den Köpfen aufräumen. Ich will den Blick auf unsere Stadt ändern. Mut und Tatkraft sind gefragt und nicht die Schere im Kopf, die schon vorher alles unmöglich erscheinen lässt“, sagt der OB-Kandidat.

Zu viele Menschen haben das Gefühl, abgehängt zu sein. Dabei gibt es zahlreiche Beispiele, die in die richtige Richtung zeigen. Heinrichs: „Bei meinen vielen Gesprächen in der Stadt lerne ich überall Menschen kennen, die mutig sind. Sie eröffnen ein Café oder gründen ein Start-up. Sie engagieren sich im Verein oder in der Nachbarschaft. Das ist der Gründergeist, den wir alle brauchen.“

Dort, wo früher Textilmaschinen surrten, werden heute Innovationen sichtbar. Aus der textilen Tradition kann neues Wachstum entstehen. Das beweisen Hochschule und Unternehmen. Mönchengladbach braucht eine vielfältige Wirtschaftsstruktur, die auf der Vergangenheit aufbaut und sich an der Zukunft orientiert.

Deshalb haben die SPD und Felix Heinrichs klare Vorstellungen, was zu tun ist. Die Innenstädte müssen belebt werden, damit Händler eine Zukunft haben. Bezahlbares und modernes Wohnen ist notwendig, damit jeder gut leben kann. Mobilität muss auch ohne Auto funktionieren. Kein Kind darf die Schule ohne Abschluss und ohne Anschluss verlassen. Neue Betriebe sorgen für einen gesunden Branchenmix. Mönchengladbach muss wieder ein Zuhause sein, über das man gerne spricht.


Dieser Artikel erschien in unserer Zeitung „Kranich“ – Ausgabe Juni/Juli 2020.

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